Geboren am 24. Juni 1967 in Wuppertal zog es Oliver Becker im Frühjahr 1990 nach Dresden, wo er wie kein zweiter Wessi die Entstehung der ersten neuen Neustadtkneipen miterlebte.
Als eine der treibenden Kräfte im heute noch existierenden „Cafe Hundert“ erlebte er unzählige Überfälle von Skinheads auf die Neustadtkneipen und organisierte CB-Funk gestützte Streifenwagen - 2 bunte Wolgas, die alle Neustadtkneipen über Ansammlungen von Skinheads informierten, u.s.w.
Als 22 jähriger nutzte er zudem sein kaufmännisches Gespür und verkaufte auf dem Dresdner Striezelmarkt Schokoladen-Weihnachtsmänner, Plüschtiere, Pflaumentoffel und Plastik Quarzuhren.
Bündelweise Ost-Mark musste er nach West-Berlin schmuggeln um das Geld am Bahnhof Zoo gegen Westgeld einzutauschen.
Im vorliegenden Drehbuch mit dem Arbeitstitel „Ab in den Osten!“ flossen viele dieser Erfahrungen ein, was – wenngleich auch im Drehbuch übertrieben dargestellt – den Bezug zur Realität erkennbar macht.
In einem weiteren Drehbuch, "Warum Haschisch verboten ist" geht es um die neunziger Hanfbewegung, die auch hier von Oliver Becker wie von keinem Zweiten mit allen Höhen und Tiefen miterlebt wurde.
1991 eröffnete er in Wuppertal den Gecko-Headshop und wurde Deutschlands erster Hanfsamen-Großhändler. Zur treibenden Kraft in der „Legalize it“ Bewegung wurde er, nachdem bei einer Razzia die damals noch legalen Hanfsamen beschlagnahmt wurden.
Als Mitherausgeber des "BTM-Kurier" sowie durch die Veröffentlichung verschiedener Artikel in diversen Magazinen lernte Oliver das Schreiben.
Der Gründer des Vereins „Hanf als Nutzpflanze fördern e. V.“ (H.A.N.F.e.V.) sowie Mitarbeiter des ersten holländischen Hanfstore C.I.A. (Cannabis in Amsterdam) recherchierte gründlich über die Hintergründe der Hanf-Prohibition.
In der Manie eines Thrillers erfährt der Zuschauer über die Hintergründe der Cannabis Prohibition.
Geplant ist eine weitere Geschichte, welche auf positive Weise die Zukunft zeigt. Dabei verschwinden alle Staatsgrenzen, die Weltreligionen kommen auf einen gemeinsamen Nenner und die Armeen der Welt bekämpfen zusammen die Verwüstung und den Hunger.
Von 1993 bis 2003 lebte er - von Festival zu Festival fahrend - zunächst in einem mit Graffitis besprühtem Mercedes 508 Wohnmobil und ab 1997 in einem 1959-Doppeldecker-Wohnbus, wobei er den Winter zumeist in Spanien, Indien, Jamaika oder Marokko verbrachte.
Seit Mai 2003 lebt Oliver in Holywood (Heiligenwald im Saarland). Seit 2005 ist er mit Najat verheiratet und hat einen Sohn David-Elias (24.03.2006), sowie eine Tochter Laura Sophie (14.09.2007).